Familie Zimmermann aus Remscheid stellt ihren Haushalt 2013 vor

Remscheid (EZ) | 27. November 2012 | Die Familie Zimmermann aus Remscheid hat ihren Haushaltsplan für 2013 aufgestellt. Demnach ist eine Neuverschuldung von knapp 13.000 Euro geplant. Die Ausgaben für das ganze Jahr sollen sich insgesamt auf 50.000 Euro belaufen.  

Der Etat der Familie Zimmermann ist unter Dach und Fach. Bis tief in die Montagnacht hinein hat die vierköpfige Familie, bestehend aus Vater Sebastian, Mutter Heike, der 13-jährigen Tochter Katharina und dem 6-jährigen Nesthäkchen Nico, über dem Haushaltsplan für das nächste Jahr gesessen.
Die erfreuliche Nachricht: Die Neuverschuldung ist geringer ausgefallen als ursprünglich geplant, da Mutter Heike ihr Vorhaben, einen Abendkurs an der Volkshochschule zu besuchen, auf 2014 verschoben hat.

Insgesamt jedoch werden die Ausgaben der Zimmermanns im Vergleich zum Vorjahr ein wenig ansteigen. Der kleine Nico wird im Sommer eingeschult. "Dafür benötigt er entsprechendes Equipment wie Hefte, Mappen, Stifte, usw.", so Vater Sebastian.

Der Kredit über 13.000 Euro, den die Familie aufnehmen wird, fließt zu 100% in ein neues Auto. Der 22 Jahre alte Ford Fiesta wird es nicht ein weiteres Mal durch den TÜV schaffen, weshalb sich die Familie einen gebrauchten Scoda Octavia anschaffen wird.

Wie auch schon in 2011 werden jeweils knapp ein Drittel der Ausgaben in die Verpflegung sowie die Fixkosten (Miete, Strom, etc.) investiert.

Außerdem muss die Familie erneut größtenteils auf Freizeitaktivitäten wie Urlaube oder Kinobesuche verzichten.

Zusatzerlöse und Mehreinnahmen sind nächstes Jahr leider nicht zu erwarten. Vater Sebastian feiert erst 2015 20-jähriges Jubiläum in seinem Betrieb. Dann darf der gelernte Buchhalter mit einer Gratifikation in Höhe von 5.000 Euro rechnen.
"Diese wird sich natürlich erheblich auf unseren Haushaltsplan für 2015 auwirken", so der Familienvater zuversichtlich.



(JPL/ Grafik: S. Zimmermann)
HaushaltsgrafikSo sieht die Verteilung des Etats von Familie Zimmermann aus (Eine größere Darstellung erhalten Sie, wenn Sie die Grafik anklicken).
Die Ausgaben für Sohn Nico, die bisher noch verhältnismäßig gering waren, werden durch seine Einschulung im Sommer denen seiner Schwester Katharina ähneln. Dies geht einmal mehr zu Lasten der familiären Freizeitaktivitäten.



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