Tiere gehen gegen Menschenversuche auf die Straße

Nürnberg (EZ) | 30. April 2012 | Vergangenen Samstag war der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche, was zahlreiche Menschen auf die Straße trieb. Dies sorgte für positive Reaktionen bei vielen Tieren, die sich für diese freundliche Geste erkenntlich zeigen wollten und gestern ebenfalls bundesweit gegen Menschenversuche auf die Straße gingen. 

Es war die erste Tierdemonstration in der Geschichte der Bundesrepublik. Rund 12.000 Tiere zogen in vielen deutschen Städten auf die Straße, um gegen Menschenversuche zu demonstrieren.

"Wir möchten den zahlreichen Menschen auf diese Weise für ihr Engagement danken, das sie am Samstag gezeigt haben, um gegen die vielen qualvollen Tierversuche zu demonstrieren", so ein teilnehmender Leopard aus dem Nürnberger Zoo. Zudem wolle man bei der Gelegenheit auch auf die nicht zu unterschätzenden Menschenversuche aufmerksam machen.

Unterstützung bekam er von einer kleinen Herde Zwergkaninchen. "Die Pharmaindustrie testet jährlich an hunderttausenden Probanden irgendwelche Medikamente", so der Anführer. "Sie werden mit teils hohen Geldsummen gelockt, bezahlen dies aber häufig genug mit ihrer Gesundheit."

Die Demonstrationen verliefen überwiegend friedlich. Lediglich in Nürnberg kam es zu kleinen Rangeleien unter einigen Elefanten und einer Horde Hyänen. Doch abgesehen von ein paar leichten Bisswunden blieben die Beteiligten unverletzt.

In München kamen zwei Eisbären, ein Wellensittich und ein Opossum in Polizeigewahrsam, nachdem sie Steine auf die Beamten warfen.    


(JME/ Foto: Cody Pope [CC BY-SA 2.5])
Ein OpossumFiel leider auch in diesem Jahr wieder negativ auf: Opossum L. aus München.



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