Syrien
will größte Organspendenation der Welt
werden
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Damaskus
(EZ) | 8.
August 2012 | Der
syrische Präsident Bashar al-Assad hat
angekündigt, sein Land zum größten Exporteur für
menschliche Organe machen zu wollen. Kranke in
Europa begrüßen das Vorhaben.
Was schwerkranke Menschen in Europa dringend benötigen, liegt in syrischen Städten wie Damaskus, Homs und Aleppo quasi auf der Straße: Nieren, Herzen, Bauchspeicheldrüsen oder Lungen, die in Syrien niemand mehr braucht. Dem gegenüber stehen etwa 800.000 Europäer, die diese Organe gut gebrauchen könnten. Deshalb möchte Syrien nun zur führenden Exportnation für Spendeorgane werden. Seitdem werden die Organe ordentlich gelagert und per Flugzeug nach Europa gebracht. Die Empfänger der Ersatzteile sind sehr erfreut über die gute Qualität der Ware aus syrischer Produktion, sagt ein Chirurg aus Göttingen. "Die Spender sind meist sehr frisch und jung und in guter körperlicher Verfassung." Dazu komme der vergleichsweise niedrige Einkaufspreis, den die reichen Kranken gerne zu zahlen bereit sind. Syrien muss sich aber nach Ansicht einiger Experten noch anstrengen, um größter Organexporteur der Welt zu werden. Momentan steht China an erster Stelle mit einer geschätzten Jahresproduktion von etwa 20.000 Spendern; meistens ehemalige Drogendealer oder Einbrecher, die ihre Organe nach dem Verhör bei der Polizei ohnehin nicht mehr brauchen. Kritiker werfen China in dem Bereich aber auch Kinderarbeit vor, was aus Syrien bislang nicht bekannt ist. |
Dunkler
Rauch über den Produktionsstätten für Spende-Organe in
Homs deutet auf eine hohe Auslastung der Anlage hin.
Deshalb werden nun weitere Herstellungsorte im ganzen
Land getestet. |
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Homs deutet auf eine hohe Auslastung der Anlage hin.
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