Ernüchterung nach
Silvester: Es hat sich rein gar nichts verändert
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Freiburg (EZ) | 02. Januar 2013 | Weltweit wurde das neue Jahr
mit rauschenden Festen Willkommen geheißen. Millionen
Menschen freuten sich auf 2013. Doch bereits nach zwei
Tagen folgte die Ernüchterung. Das neue Jahr
unterscheidet sich zur Enttäuschung vieler kaum von dem
alten.
Alleine für Deutschland lässt sich bisher feststellen, dass 2013 noch keine großen Änderungen gebracht hat. "Angela Merkel ist immer noch Bundeskanzlerin einer aus CDU und FDP geführten Regierung, es gibt nach wie vor viele Arbeitslose, die Menschen kochen auch 2013 noch mit normalem Wasser und selbst das Wetter unterscheidet sich kaum von dem des Vorjahres", so Jahresforscher Professor Bernd Böttcher von der Universität Freiburg. Auch international ließe sich nach zwei Tagen feststellen, dass man sich theoretisch auch noch genauso gut im Jahr 2012 befinden könnte. Viele Menschen sind deshalb enttäuscht über die großen Erwartungen an das neue Jahr und die nun nach und nach einsetzende Resignation. "Es ist doch jedes Jahr dieselbe Scheiße", so ein Mann, der vor einem Restaurant eine Zigarette raucht. Er habe sich für 2013 vorgenommen, das Rauchen aufzugeben, seinen Job zu kündigen und die Scheidung einzureichen. "Und nun stehe ich hier erneut mit einer Zigarette, habe meine Frau zum Essen ausgeführt und werde morgen um Acht pünktlich in meiner Firma erscheinen." Immer mehr Menschen ziehen aus diesem Grunde eine Klage in Betracht. "Die regelmäßige Enttäuschung, die viele mit jedem Jahreswechsel aufs Neue hart und unerwartet trifft, wird nicht mehr einfach so hingenommen", so Professor Böttcher weiter. Eine offizielle Klage gegen Silvester und dem damit einhergehenden Jahreswechsel sei somit eine logische Konsequenz. (JPL/ Foto: Heptagon [CC BY-SA 3.0]) |
Jedes Jahr dasselbe Bild: Ein großes Feuerwerk läutet das neue
Jahr ein - und am Ende bleibt alles so wie es war. |
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