Überraschungsbesuch: Jesus erstaunt über seine große Popularität nach 2.000 Jahren

Nürnberg (EZ) | 07. Dezember 2012 | Der Sohn Gottes, Jesus von Nazareth, hat der Welt nach fast 2.000 Jahren völlig überraschend einen Besuch abgestattet. Dabei zeigte er sich erstaunt, aber auch sichtlich amüsiert über den Hype um seine Person, der vor allem in diesen Tagen in weiten Teilen der Erde herrscht.

Es sei einfach mal wieder an der Zeit gewesen, sich blicken zu lassen, gestand der bald 2012-Jährige gegenüber Journalisten. "Ich wollte schon viel früher mal wieder vorbeischauen, aber es kam immer irgendetwas dazwischen."

Seine insgesamt siebentägige Rundreise durch die Welt startete gestern in Nürnberg. Gemeinsam mit Vertretern der Kirche sowie einigen Jüngern aus früheren Tagen, besuchte er den Christkindlmarkt und zeigte sich immer wieder sehr überrascht über die Tatsache, dass ausgerechnet er Auslöser dieser seit Jahrhunderten stattfindenden Tradition sein soll.

"Ich kann gar nicht glauben, dass die Leute nach über 2.000 Jahren noch immer meinen Geburtstag feiern", so von Nazareth amüsiert. "Ich wurde in einem einfachen Stall geboren und hätte niemals für möglich gehalten, dass man sich heute noch an mich erinnert." Schmunzelnd fügte er hinzu: "Die Menschen zählen sogar die Tage. Das ist der Wahnsinn. Es gibt einen 24-tägigen Countdown. Ist das nicht verrückt?!"

Erklären lassen musste sich der sympathische Messias allerdings die vielen weiteren Rituale, die seit jeher um Christi Geburtstag zelebriert werden.
"Herr von Nazareth konnte nicht verstehen, weshalb allerorts ständig Kerzen brennen, was Advent bedeutet und warum von überall so grässliche, oft mit einem Kinderchor begleitete Musik ertönt", so ein Kirchenvertreter.
Auch die Bedeutung des Weihnachtsmannes, dem Christikind, des Tannenbaums und vor allem der Kirche habe sich ihm bis zuletzt nicht ganz erschlossen.
"Speziell unsere Funktionen und Aufgaben mussten wir ihm immer und immer wieder erläutern", fügte der Geistliche räuspernd hinzu.

Er werde zukünftig sicherlich nun häufiger mal auferstehen, so von Nazareth. Zuvor möchte er aber noch ein paar andere Länder bereisen. "Mich zieht's noch nach Frankreich, Italien, die USA, Ägypten und Syrien. Wenn ich dort auch so herzlich empfangen werde, komme ich innerhalb der nächsten 300 Jahre gerne wieder.
Seinen 2012. Geburtstag in knapp drei Wochen werde er hingegen wieder gemeinsam mit seinem Vater in vertrauter Umgebung feiern.
 

(JPL/Bild: Unbekannt)
Ein Jesus Jesus Christus alias Jesus von Nazareth ist gestern für einen Kurzbesuch auf der Erde überraschend wiederauferstanden.



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