Internet
erscheint erstmals als Buch
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Frankfurt
(EZ) | 22. März 2012 | Erstmals seit
Bestehen des Internets gibt es von nun an
sämtliche Inhalte des World Wide Web in
gedruckter Form nachzulesen. Gestern wurde das
52 Billionen Seiten umfassende Werk in einem
Frankfurter Industriegebiet offiziell
vorgestellt.
"Das Internet", so der Name des Buches, erscheint in insgesamt 11 Millarden Bänden. Jeder Band besteht aus rund 5.000 Seiten. Verfasst wurde das mounumentale Werk von schätzungsweise 87 Mio. Menschen aus aller Welt, die in den vergangenen 20 Jahren nichts anderes taten, als die virtuellen Inhalte auf Papier zu bringen. Zielpublikum für "Das Internet" sind vor allem ältere Menschen, die keinen Computer besitzen und sich in der Welt des Internets nicht auskennen. "Diesen Menschen wird nun erstmals die Möglichkeit gegeben, sich aktiv am modernen Leben zu beteiligen und nicht länger ausgegrenzt zu werden", so ein Sprecher. Aufgrund der minütlich neu online gestellten Einträge und Meldungen muss die Auflage jeden Tag erneuert werden. Diese etwa 20 bis 30 Millionen täglich erscheinenden Erweiterungsbände kann man sich aber laut Verlag jederzeit bequem nachbestellen. Freunde der Internet-Pornografie kommen vorerst nicht auf ihre Kosten. Der Verlag plant dafür eine eigene Ausgabe. Die Vorstellung des Buches nahm gestern den kompletten Tag in Anspruch, nachdem die anwesenden Journalisten sieben Stunden warten mussten, bis die rund 21.000 LKW sämtliche Bände abgeladen und auf dem ca. 350 Hektar großen Industriegebiet in der Nähe des Frankfurter Flughafens verteilt hatten. "Das Internet" ist ab dem 01. April für nur 23.000.000 Euro käuflich zu erwerben. Wer sich nicht die Mühe machen möchte, das Buch selber zu lesen, kann auch noch bis zum 01. August warten. Dann erscheint die Hörbuchfassung, die mit rund 100 Mio. Jahren Audiomaterial in bester Qualität zu überzeugen weiß. (PFE/Foto: Wilson
Dias/Agência Brasil [CC
BY 2.5])
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Für die erste Auflage von "Das
Internet" wurde eigens die Hälfte des
brasilianischen Urwalds gerodet. Umweltschützer
stehen dem Unterfangen eher kritisch gegenüber. |
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