Ist
der Papst schwul?
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Vatikan
(EZ) | 26. August 2010 |
Es wäre der wohl größte Skandal in der
Geschichte der katholischen Kirche, wenn sich
dieses Gerücht bewahrheiten würde: Ist Papst
Benedikt XVI homosexuell?
Anfang der Woche meldete sich der ukrainische Schriftsteller Lechz Kruwzkiewicz in spanischen Medien zu Wort und berichtete von schier unglaublichen Ergebnissen, die er im Zuge seiner Recherchen über den Pontifex im Laufe der vergangenen Jahre für seine Biografie zusammengetragen hat. "Wer annahm, dass Papst Benedikt, bzw. Joseph Ratzinger ein bürgerliches Leben mit Frau und Kind führt, der irrt gewaltig", so Kruwzkiewicz in der spanischen Talkrunde Ibañez y Extemabarlas. "Ich habe bei meinen Nachforschungen bis weit in seine Kindheit hinein nach einer Frau in seinem Leben gesucht, aber nichts gefunden". Fakt sei, dass der Papst bis zum heutigen Tage noch nie mit einer weiblichen Person an seiner Seite gesichtet wurde. Stattdessen tauche er immer wieder in Begleitung von Bischöfen und Kardinälen auf, die ihn - meist zu mehreren - eng umlagerten. Kruwzkiewicz gab ferner zu bedenken, dass auch in Predigten und Reden des Papstes nur selten das weibliche Geschlecht erwähnt werde. "Warum hat Papst Benedikt keine Nachkommen? Warum hat er keine Frau? Für mich gibt es auf diese Fragen nur eine Antwort: Der Papst muss homosexuell sein!" Die entzürnte Reaktion aus dem Vatikan folgte prompt. "Wir sind erschüttert und maßlos verärgert über derlei respekt- und haltlose Anschuldigungen", brachte es Vatikansprecher Federico Lombardi auf den Punkt. "Selbstverständlich ist Papst Benedikt XVI nicht homosexuell!" Er schwärme wie jeder andere katholische Priester auch für Frauen und Kinder. Als Oberhaupt der katholischen Kirche jedoch komme er nunmal nicht dazu, sich länger auf eine Partnerin einzulassen. "Sein Amt verlangt ihm einiges ab. Da bleibt eine Beziehung schon mal auf der Strecke." Lombardi betonte, dass Papst Benedikt besonders auf Reisen immer wieder zutiefst bedauere, zurzeit keine Frau an seiner Seite zu haben. Besonders schmerzlich seien Staatsempfänge, die er dann jedes Mal alleine absolvieren müsse, während jeder andere Staatschef seine Partnerin mitnähme. "Doch sowohl ich als auch der gesamte Vatikan stehen geschlossen hinter ihm und glauben fest daran, dass er trotz seines betagten Alters noch seine Frau fürs Leben finden wird", so Lombardi. Lechz Kruwzkiewicz hingegen bleibt bei seinem Verdacht. Er werde noch beweisen, dass "unser ach so toller Papst nicht der ist, für den er sich ausgibt" Benedikt XVI selbst hat sich bisher noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. (GLH/ Bild: Karel
Hrabàlek/ Foto: Fabio Pozzebom/Agência Brasil)
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Die
heilige Jungfrau Maria dementierte inzwischen
aufge-kommene Gerüchte, sie wäre eine frühere
Geliebte des heutigen Papstes Benedikt XVI: "Wir
haben eine rein professionelle Beziehung zueinander
und sind gute Bekannte. Mehr lief da nicht."
Kritiker bemängeln die Glaubwürdigkeit Marias. Ihr
früherer Mann Josef äußerte sich mit Abscheu zu
seiner Ex-Frau: "Sie will berührungslos schwanger
geworden sein, jaja, und der Ben [gemeint ist Papst
Benedikt XVI, die Red.] hat in seinem Leben noch nie
eine Frau gehabt. Wissen Sie, ich kann diesen Mist
nicht mehr hören. |
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