Amerikanische
Studie belegt: Gewalt ist eine Lösung
| Washington,
D.C. (EZ) | Wissenschaftler
der George Washington University haben die
Ergebnisse ihrer langjährigen Studie über den
positiven Nutzen von Gewaltanwendungen vorgelegt. Die Studie lief über acht Jahre und wurde noch vom Amtsvorgänger von Präsident Obama, George W. Bush, in Auftrag gegeben. Prof. Dr. Henry Wesson, der die Federführung über die Untersuchungen inne hatte, teilte der interessierten Weltöffentlichkeit die Ergebnisse mit. Demnach ist die umstrittene These, dass Gewalt keine Lösung sei, nicht mehr länger haltbar. Ausgewertet wurden mehr als 17.000 in der Geschichte der Menschheit bekannten kriegerischen Konflikte. "Es zeigte sich schnell, dass der massive Einsatz von Gewalt für das Erreichen von Zielen entscheidend war und ist," so Prof. Wesson. Beispielsweise hätte das Römische Reich auf pazifistischem Wege niemals seiner Ambition, die allumfassende Macht im Mittelmeerraum zu werden, gerecht werden können. Prof. Wesson: "Rom hatte schnell erkannt, dass es größtmögliche Brutalität benötigt, um andere Völker zu unterwerfen. Ich bin überzeugt davon, dass die Ausbreitung des Römischen Imperiums nur mit friedlichen Mitteln zum Scheitern verurteilt gewesen wäre." Wesson zog noch andere Beispiele heran. So ist er sich nach Durchsicht der zur Verfügung stehenden Dokumente sicher, dass Nazi-Deutschland Gewalt anwenden musste, um das erklärte Ziel eines judenfreien Europas zu erreichen. Dass das NS-Regime dennoch scheiterte, führt Prof. Wesson ebenfalls größtenteils auf den Einsatz von militärischen Mitteln zurück. "Um Hitler und seinen Ambitionen zur Unterwerfung Europas entgegen zu wirken, war wiederum massive Gewalt gefragt." Aber nicht nur Staaten wenden erfolgreich Gewalt an, auch im privaten Bereich sei dieses Mittel zur Konfliktbeseitigung geeignet. Die Studie zitiert gleich mehrere Fälle von häuslicher Gewalt. "Will man daheim Ruhe haben, so bringen verbale Argumentationen in den meisten Fällen auf Dauer nichts," sagt Prof. Wesson. "Häufig kommt man schneller zum Erfolg, wenn die Frau verprügelt und die Kinder erstochen werden. Ähnliches sehen wir bei Auseinandersetzungen zwischen gewerbsmäßigen kriminellen Vereinigungen." Hier sei das Mittel "Totschlag" ein verbreitetes und probates Mittel zur Lösung von Auseinandersetzungen. Die Studie hat sogleich ein positives Echo hervorgerufen. Baschar al-Assad, Präsident Syriens, äußerte neue Hoffnungen auf seinen Verbleib im Amt: "Diese Studie bestärkt mich, meine Anstrengungen weiter voran zu treiben. Wenn lediglich mehr Gewalt vonnöten ist, dürften die Probleme im Lande bald beendet sein." Aus Griechenland und Reihen der FDP kamen ähnliche Reaktionen. Prof. Wesson forderte mit vorgehaltener Waffe den Kongress der USA auf, die Ergebnisse der Studie in Zukunft stärker zu berücksichtigen. Wesson starb daraufhin im Alter von nur 57 Jahren durch die Waffe eines Wachmannes. (PGA/Foto:
Starscream)
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In
der Regel haben friedliche Demonstranten keine
Chance gegen die bewaffnete Staatsmacht, so die
Studie. Gleich mehrere Länderchefs in
Deutschland wollen nun die Ergebnisse von Prof.
Wesson an ihre Polizeibehörden weitergeben. Die
Geschichte der Gewalt zieht sich durch alle
Zeiten. Auf dieser Zeichnung von Francisco de
Goya hat der Künstler seine Gewaltphantasie
gegenüber einem noch besseren Zeichner zum
Ausdruck gebracht. Prof. Wesson: "Das ist
natürlich halbherzig. Manchmal reicht es schon,
wenn man seinem Gegner mitteilt, was man gerne
mit ihm machen würde. Besser ist aber, gleich zu
handeln. Das geht schneller und man hat
hinterher ein gutes Gefühl."(Dieses Bild ist für Leser unter 18 Jahren möglicherweise nicht geeignet.) |
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der Regel haben friedliche Demonstranten keine
Chance gegen die bewaffnete Staatsmacht, so die
Studie. Gleich mehrere Länderchefs in
Deutschland wollen nun die Ergebnisse von Prof.
Wesson an ihre Polizeibehörden weitergeben.
Die
Geschichte der Gewalt zieht sich durch alle
Zeiten. Auf dieser Zeichnung von Francisco de
Goya hat der Künstler seine Gewaltphantasie
gegenüber einem noch besseren Zeichner zum
Ausdruck gebracht. Prof. Wesson: "Das ist
natürlich halbherzig. Manchmal reicht es schon,
wenn man seinem Gegner mitteilt, was man gerne
mit ihm machen würde. Besser ist aber, gleich zu
handeln. Das geht schneller und man hat
hinterher ein gutes Gefühl."






